Bürgerinitiative Knappensee im Bündnis mit den Betroffenen des Silbersees
KNAPPENSEE REBELLEN E.V.
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Verein: Knappenseerebellen e.V. Koblenzer Hauptstraße 8 02999 Knappensee-Koblenz
Vorsitzender: Werner Petrick Projektleiter aus Bautzen Stellvertreter: Axel Schneider Dipl.-Ing. aus Bautzen Schatzmeisterin: Ursula Röder Rechtsanwältin aus Bautzen
TERMINE
Vorstand Werner Petrick (Vorsitzender) Axel Schneider (Stellv. Vorsitzender) Ursula Röder (Schatzmeisterin)
Bankverbindung: comdirect IBAN: DE22200411440133749200 BIC: COBADEHD044 Vereinsregister AG Dresden: VR 6860
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13.08.2022 Knappenseetag - Info des Vereines : 11.00 Uhr, Sunshine-Park 01.04.2022 Saisonbeginn Campingplatz Koblenz
Klartext 2018 und 2019 Klartext 2018 und 2019 Klartext 2020 Klartext 2020 Klartext 2013 bis 2017 Klartext 2013 bis 2017
Sächs. Oberbergamt verlängert mit Allgemein-verfügung vom 06.07.2021 die komplette Sperrung des Sees bis 31.12.2022.
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Knappensee gestern und heute ...
Für Nichts und wieder Nichts !
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Knappenseeufer 2020 bis 2022
KNAPPENSEE_REBELLEN _ Klartext 07/2022 :
Doppel - Desaster !
Nach 8 Jahren geplanter Bauzeit geben sich die Sanierer nicht zerknirscht. Man liege im Plan. So einfach ist es das 1. Knappensee-Desaster  wegzureden. Neuer Eröffnun gstermin statt 20 22 ist 2027. D amit hat die fragwürdige Führungsriege , verewigt auf der Bautafel, den Offenbarungseid geleistet. Im Ergebnis kapitaler Fehlplanung der sachverständigen Vordenker für die „normalen Sanierung“ registrierten wir bereits 2015 w ie heute mindestens einen 2 jährigen Bauverzug. 2022 sollte der See wieder eröffnet werden. Weder die "Sanierungsarbeiten" noch die ziv ile Vorbereitung der Seebereiche, die außerhalb des die Sperrzone bildenden Bauzau nes liegen, sind dafür im entferntesten vorbereitet. Einige Pläne werden schon geschmiedet. Während man um die Jahrtausendwende alle im Landschaft - schutzgebiet liegende n Ferienhäuschen unter Zwang an die fast rund um den See liegende Entwässe- rungsleitung anschloss plant man in Mauken dor f 20 22 Sammelgrube n für die Abwässer. Die Abwasser- "Ringleitung" hat die Sanierung nicht vertragen und wurde zerstört, aber i rgendwer hat auch die Entschädigun g eingestrichen. Wären die Systemplaner im 19. J ahrhun dert an das Abwasser in gleicher Art herangegangen, hätten wir uns komfortable Städte ni cht bauen können. Der vollkommen unbegründete Abriss des Hotel Haink , des "Seestern" , des angrenzenden Einfamilien- hauses und der kleinen aber feinen Ferienwohnanlage ist ein Kapitel für sich. Wiederaufbaupläne in vergleichbarer Art und Weise sind uns nicht bekannt. Am Koblenzer Ost-Ufer wurde ebenso kapital geschludert und so das 2. Knappensee-Desaster  erzeugt. Eine über 70 Jahre stabilen Kippe sollte, mit Baumrodung und 20.0 00 m³ (etwa 40.0 00 t ) Massenver- lagerung per 30-To nner-Diesel, "schnellsaniert" werden. Als dann noch am frisch aufge-schüttetem Böschungsfuß vom Wasser her abgebaggert wurde , musste die Böschung zwangsläufig instabil werden und rutschte ab. Der heute zu besichtigende Ostufer-Krater entstand. Wer fehlert, bessert auf seine Kosten nach, so die allgemeine Verfahrensweise. Bei den „Saniere rn“ hat, wie immer, niemand was falsch gemacht. Das „Ereignis“ trat völlig unvor hersehbar un d überraschend ein. Allerdings auch passend um den eh schon gravierenden Bauverz ug zu kaschieren. Und mit fehlen- dem Verursacher ist wohl eine EU-Ausschreibung der Verfüllung des Kraters gegeben, deren Bear- beitung Jahre br aucht. D amit kann den Sanierern dann eine zusätzliche Bauzeit am Knappensee gewährt werden ,die heute mit weiteren 8 Jahren veranschlagt wird. In diesen 8 Jahren sollen 400m Ufer „saniert“ werden, das muss man erst mal können. Es wird die gleiche missratene Technologie we iter verwendet, welche für die flachen Bös chungen des See schon nicht geeignet war. Man beackerte den Seegrund mit Tiefen- Rütteldruck-Verdichtung obwohl die Gleitebene für Böschun gsbewegungen in den oberen 5m der Böschun g liegt. Mit einem Zusatzdamm soll auch der Badestrand Groß Särchen vor neuen Schwallwellen geschüt zt werden. D ie Reste der gerutschten Böschung haben das Potential einer oder mehrerer neuer Bewe- gungen des Materi ales, macht man uns weis. D ie in diesem kleine n Böschungssystem innewo hnen de Energie ist unglaublich, ein "perpetuum mobile"? D ieser Damm zum Schutze der B aden den müsste auch gebaut und wieder entfernt werden. So w ird Arbeit organisiert. Und niemand schämt sich dafür. Genauso sind die in den See gerutschten Sandmassen wieder zum Verfüllen zu verwen den, den n das Wasserangebot in Ostsachsen ist nicht so üppig. Dieses Problem haben die Verursacher bis zum heutigen Tage nicht klar und deutlich dargelegt. Auch der sächsische Wasserhegemon , die Landestalsperrenverwaltung hält sich dazu vornehm zurück. Immerhin sind mit den illegalen Verklappungen der Sanierer insgesamt etwa 2 Millonen m³ Sand dem See zugeführt worden. Algenwachstum, Ver flachung des Sees, Verringeru ng der Wassermenge des Speicherbeckens und höhere Wassertemperatur sind Folgen um nur einige zu nennen. August 2022