KNAPPENSEE REBELLEN E.V.
Bürgerinitiative Knappensee im Bündnis mit den Betroffenen des Silbersees
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Verein: Knappenseerebellen e.V. Koblenzer Hauptstraße 8 02999 Knappensee-Koblenz
Vorsitzender: Werner Petrick Projektleiter aus Bautzen Stellvertreter: Axel Schneider Dipl.-Ing. aus Bautzen Schatzmeisterin: Ursula Röder Rechtsanwältin aus Bautzen
TERMINE
Vorstand Werner Petrick (Vorsitzender) Axel Schneider (Stellv. Vorsitzender) Ursula Röder (Schatzmeisterin)
Bankverbindung: comdirect IBAN: DE22200411440133749200 BIC: COBADEHD044 Vereinsregister AG Dresden: VR 6860
Klartext 2018 und 2019 Klartext 2018 und 2019 Klartext 2020 Klartext 2020
REBELLEN _ Klartext 01 / 2021 : ... vor Ort ... Seit seiner Entstehung, nach 1945, ist der See von Angel-und Wassersportlern, Kanuten, Seglern, Campern, Urlaubern, Anwohner, Tages- und Badegästen, Schwimmern, Sporttauchern, FKK-Fans, den Siedlern mit Ihren Wochenendgrundstücken sowie Hotel-und Pensionsgästen geprägt. Viele haben über Jahrzehnte den See nahen Bereich mit unbezahlter Arbeit gestaltet und eine Gemeinschaft von Natur und Mensch geschaffen, die bis 2014 hielt. Am Wochenende zählte man 6...10 Tausend Leute, insge- samt. All jenen haben die "Sanierer" ein großes Stück Zeit am See gestohlen. Die gelogene Bauzeit von 3 Jahren und die widerrechtliche Anwendung des Polizeirechtes brachte die Vollsperrung des Sees. Ab April 2014 sind für die Nutzer Spaß, Investitionen, Weiterentwicklung und persönliche Zufrieden- heit weit weg. Das gesamte Seeufer ist vernichtet und muss neu aufgebaut werden. Der Baumbestand wurde abgeholzt. Nach 70 Jahren Nutzung blieb ein vegetationsloser Uferstreifen. Dieser braucht wieder mindestens 20 Jahre, um entfernt an die Gegebenheiten vor der Kaputt - Saniererei anzuknüp- fen. Bis 2022 setzt sich die LMBV " die Weiterführung der geotechnischen Sicherung am Knappen- see " als Schwerpunkt, eine "Wundversorgung" des Sees ist noch nicht erkennbar. Auch die touristische Infrastruktur ist auf der gesamten Uferlänge zerstört. Von den etwa 10 Ferien- objekten (Bungalows, Hotel, Ferienheime,Campingplätze) wird ein Bruchteil wieder errichtet. Dafür müssen die Gemeinden,Vereine und sonstigen Eigentümer auch noch 15% der Kosten tragen. Dank der Gefahrenabwehr. Neue gesetzlichen Rahmenbedingungen sollen es richten. Bestandschutz ? Schwierig zu machen, aber möglich. Ablesbar am Vorgang "Knappenhüttensiedlung". Investitionen zur Erhaltung von noch Bestehendem, wie dem Campingplatz Koblenz, dem Rutschenpark Groß Särchen und der Erschaffung von Neuem, werden wohl erst nach der endgültigen Seefreigabe erfolgen. Erst dann ist mit Geldern, die von den "Sanierern" bereitgestellt werden, zu rechnen. Die Nutzer werden auf eine neue Geduldsprobe gestellt - die ungeliebten Geister der vergangenen 10 Jahre haben nun die Zukunft des Sees mit zu gestalten. Irre. Durch den permanent präsenten Zaun war die Freiheit am See für die Dagebliebenen mit Garten , den Campern und Anwohnern beachtlich gemindert. Die lange Jahre dauernde Arbeit, die viel zu geringe Zahl Rüttler, verbunden mit Lärm und Abgasgestank, war ätzend. Und das 6 Tage die Woche. Nur mit dieser Fehlplanung und einer unsinnigen Sanierungstechnologie war die inzwischen über 10 Jahre währende Bauzeit überhaupt zu erreichen. Dafür haben wir aber gleichzeitig 3 Bauleitungen mit unserem Steuergeld finanziert. Die Abwehr einer nicht vorhandenen Gefahr wird 200 Mill. € kosten, uns Sachsen davon 40 Mill. € mehr als nötig. Ein Desaster. Für die verbliebenen Nutzer haben insbesondere die Gemeinde Lohsa und die Bewirtschafter der Freizeit - und gastronomischen Einrichtungen, einschließlich des Campingplatzes Koblenz, gesorgt. So funktionierte der minimale Rest der Legende "Knappensee" . Wir hoffen , dass auch die erlösende Seefreigabe zum 01.04.2022 klappt. Allen, die bei einem Besuch und Spaziergang neugierig und entsetzt zugleich, durch den Zaun, auf den See Ihrer Jugend oder Gegenwart geschaut haben oder das noch tun, soll der Anblick der bleibend unversehrten Inseln etwas Trost spenden. Diese Insel - Kehrtwende der Sachverständigen wünschen wir uns noch öfter, ohne den kommenden Eröffnungen des Sees vorzugreifen.
Januar 2021
Zwischenruf Silbersee Zwischenruf Silbersee
20 22 - Beginn der Wiedergutmachung ?
1 . Die Bergbausanierung kostet von 1991 bis 2022 etwa 12 Mrd. € Steuern. Geld vom Bund gibt es dazu für bergrechtliche Pflichtaufgaben (75%) und für Projekte aus dem Grundwasserwiederanstieg (50%). 2 . Mit der Finanzierung der Knappenseesanierung als "Gefahrenabwehr wegen Grundwasserwiederanstieg" braucht der Bund 40Mio.€ weniger zu geben. Sachsen ist also mit 40Mio.€ bei seinen Bürgern in der Schuld. Auch die Entschädigung der Eigentümer am See zum Zeitwert, nicht ,wie im Bergrecht, zum Neuwert ergibt sich daraus. Überdies werden Projekte von Neu- oder Ersatzbauten der Gemeinden und Anderer, nach 10 Jahren Sanierer- Bauzeit, nicht zu 100% gefördert. 3 . Der Natur-und Umweltschutz konnte durch die Gefahrenabwehr ausgeblendet werden, eine Umweltverträglich- keitsprüfung wurde nicht durchgeführt. Der gesamte 80-järige Uferwald am See ist abgeholzt. 4 . Die komplette Uferbebauung am See, einschließlich Infrastruktur und Wald ist zerstört. Davon betroffen sind u.a. Rundweg, Campingplätze, Vereinszentrum, Hotel, Gaststätten, Siedlung Knappenhütte, Bungalowsiedlung Maukendorf, Rutschenpark Groß Särchen und Gartenanlage Neubuchwalder Bucht. Eigentümer müssen sich mit den gleichen Staatsakteuren zu ihren Aufbau-Problemen plagen, bis wieder Normalzustand erreicht ist. Fazit: Missbrauch des Polizeirechtes Gefahrenabwehr, Verschleuderung von Steuergeld, Benachteiligung sächsischer Bürger, Manipulation von Algorithmen und Gesetzen, Schädigung der Umwelt und vernachlässigte Aufsicht beim Bau sind einige der Lasten, die die sächsische Regierung trägt. Die umfassende Wiedergutma- chung ist deshalb Pflicht für die Verursacher. Wir verstehen darunter z.B.: Allgemeine Aufgaben der Sanierer: - sofortige,unbürokratische und angepasste Regelung von noch offenen Entschädigungen und Leistungen (Liste der Eigentümer veröffentlichen und Lösung kontrollierbar gestalten), noch 2021 - Übernahme der kompletten Kosten für erforderliche Neu-und Ersatzbauten zu 100% durch das Land. - Übernahme von nötigen Betreiber-Zuschüssen durch das Land für mindestens 10 Jahre, z.B. für Rutschenpark Groß Särchen und Flächencampingplatz Koblenz/Knappenrode bei Erfordernis. - Verlängerung der Gewährleistung für die LMBV auf 10 Jahre , ab Komplettübergabe. - Entschädigung der Grundstückseigentümer am See und der verbliebenen Camper für die angezeigte Verlänge- rung der Bauzeit bis 2025. Fragen zur Projektgestaltung, vorbehaltlich der Veröffentlichung des B - Planes: - Wird der Fuß -/ Radweg im See nahen Bereich wieder hergestellt ? - Erfolgt die Reparatur und Ertüchtigung des Rutschenparkes Groß Särchen als Attraktion , mit Seeanbindung,? - Die LMBV leistet nur eine Grünflächen - Ansaat an den "neuen" Ufern. Hier standen fast 80 jährige Bäume. Wird am gesamten Ufers eine Ersatzpflanzung mit größeren Bäumen ausgeführt und vorher, 2021, so geplant? - Wird das Seeumfeld als naturbelassener See zur Erholung gestaltet,werden Sanitäreinrichtungen, Infratruktur und sonstige Bauwerke kurzfristig in einen Top-Zustand versetzt ? . - Werden für die Feuerwehr Löschwasserentnahmestellen am See eingerichtet ? - Wie sieht die Gestaltung des Campingplatz - Systems aus ? Flächencampingplatz ,keine Parzellen. - Wird der Wegfall des Standortes Knappenrode geprüft, da Erschließung, Zugang und Parkplatz vorhanden war ? - Wird Wegfall des Campingplatzes Ostufer Koblenz geprüft, da dieser für einen Flächen-Campingplatz bestimmt notwendig ist ? - Wird die Lage des Badestrandes um die Mündung des Koblenzer Grabens geprüft,da dies die Seeschmutzecke ist, einen Teil-Verbau mit Wasserbausteinen erhält und erhebliche Pflege beim Betrieb erfordert. 1/1 März 2021
REBELLEN _ Klartext 03 / 2021 : Erdrutsch 11.03.2021
Der Arbeitsort des Braunkohlesanierers ist von geotechnischen Ereignissen, landläufig Rutschungen, geprägt. Im Lausitzer Revier sind, nach mehr als 10 Jahren, immer noch 20.000ha Land deswegen gesperrt. Der Knappensee hatte seine letzte Rutschung vor dieser, 1941 ,als noch Kohle gefördert wurde. In den letzten 70 Jahren war am See alles stabil. Einzelbeispiele sind am Graureihersee (2004) ,am Silbersee (2012) ,am Senftenberger See (2020) und am Concordiasee Nachterstedt (2016) zu nennen. Die winzigen Böschungsabbrüche auf Grund untauglicher Sanierungstechnologie am Knappensee sind keine, die zu vermelden wären. Überall wendete man die Rütteldruckverdichtung zur Stabilisierung der Kippenböschungen an. Auch am Knappensee , obwohl dadurch das gesamte Ufer, bebaut mit touristischer Infrastruktur, geschliffen wurde, einschließlich des Waldes. Für 8 km Ufer eine kalkulierte Bauzeit von 8 Jahren, reiches armes Deutschland, das ergab Knete. Der Eintrag von Rüttelenergie bis in 30m Tiefe (Knappensee), zur Sohle der Tagebaue, bekommt diesen offensichtlich nicht so gut. Niemand kann zu dem so richtig sagen, was mit den locker gelagerten tiefen Schichten des unter Wasser liegenden Abraums der Gruben so passiert. Ist ja weit unten und die Ablagerung 70 Jahre her. Am Knappensee gab es einen ufernahen Ort, da war die Kippe etwa 20 m über dem Wasserspiegel aufgeschüttet. Sonst sind alle Uferböschungen so 2 bis 3m Hoch. 20m ergab eine zu hohe Belastung der Kippe in den tieferen Schichten, die Kippe war da zu fest, könnte man auch sagen. Anomalien "müssen" beseitigt werden, auch nach Jahrzehnten langer Bewährung. Gedacht ,getan , die "Hochkippe" wurde abgetragen. Man fuhr munter mit 30-Tonner-Dieseln in Kolonne darüber . Uns Campern war verboten mit dem PkW im gleichen Bereich zu fahren , da "Rutschungsgefahr". Und promt klappte es dort. Ohne Verluste an Mensch und Technik erschien ein Abbruch der Böschung wie das Video es fast nicht besser zeigen konnte, bei der Arbeit mit 3 Baggerplattformen. Etwa 10 Minuten dauerte das Spektakel. Die verdrängten Wassermassen lösten eine am gegenüberliegenden Ufer auflaufende Welle von etwa 1,5 Metern aus. Zum Glück kam es zu keinem Personenschaden. Die Welle wurde von den Massivge- bäuden der Wasserrettung und des nebenan liegenden Segel-Clubs gebremst. Ohne sich zu bremsen oder mal nachzudenken wie man das Desaster (schnell) beseitigt, tönte der Vertreter des Sächsischen Oberbergamtes bereits am 12.03.2021, das die Öffnung des Knappensee zur Saison 2022 nicht möglich wäre. Darauf haben wir schon gewartet.
REBELLEN _ Klartext 04 / 2021 : Sankt - Nimmerleins -Tag oder Sanierungs - Tempo bis 2022 ? Bauarbeiten am See hatten am 11.3.2021 ein Setzungsfließen erheblichen Ausmaßes ausgelöst. Von Nichts kommt Nichts, könnte man meinen. Aber propere Lokalpolitiker meldeten sich sofort zu Wort: Also, da war es schon immer gefährlich, obwohl sie vielleicht in jungen Jahren selbst im See badeten. Warum sackt, rutscht oder fließt eine Böschung ,70 Jahre stabil, von einer Hochkippe (15-20m) über Seespiegel, in aller Ruhe aus ? Das Hochkippen-Areal am Ostufer liegt zwischen Knappen- und Grau- reihersee. Es ist im Gleichgewicht. Der Grundwasserwiederanstieg ist 1953 abgeschlossen. Um 2000 arbeitete man daran alle Graureihersee-Böschungen zu sanieren. Letztlich wurden die an der Straße Koblenz-Knappenrode nicht behandelt, vielleicht zu aufwändig oder schon 1946 erledigt? Danach nahm das geplante Desaster langsam seinen Anfang. Ohne Grund wurde auf der Innenkippe 3 Restlöcher beseitigt, die nach Meinung der kundigen Altvorderen, zur Entwässerung der Kippe dienten. An einem davon, am Restloch Koblenzer Straße, sackte 2004 ein Bagger ein und etwas später setzte sich die Straße durch ein Setzungsfließen in Bewegung. Sie floss in den Graureihersee, auf dessen noch unbearbeiteter Seite. Ein anderes Restloch lag am Fuße der Hochkippe und ist nach dem Verfüllen durch rütteln verdichtet worden. In den Untergrund der Kippe wurde so mit der Rüttelei erhebliche Energie eingetragen. Der Baubeginn am Knappensee stört die Grundwasserbewegung durch die geschaffenen Rütteldämme. An der Sandbank vor dem Ostufer werden Massen aus der Ausbaggerung der Ufer verklappt. Die volle Beseitigung des stabilisierenden Bewuchses am Seeufer ist dokumentiert. Die Hochkippe, um etwa 8m abgetragen, die obere Baustraße gebaut, so neu gestaltet. Vom Harvester angefangen war auf der Kippe durchweg schwere Transporttechnik im Einsatz. Die Ausbaggerungen an der Uferlinie aber gaben der neu geformten Böschung offenbar den Rest. Nach Jahrzehnten kontinuierlichem Aufbaus, funktionierender Bewirtschaftung und florierendem Tourismus im wunderschönen natürlichem Umfeld hat die hier begründete Braunkohlenbergbau- Sanierung den See nunmehr komplett zerstört. Der kleine, "hochkippenbeladene" Ost-Uferbereich wurde durch die langfristigen Arbeiten offensichtlich so destabilisiert, das es in deren Folge zum Böschungsversagen kam. Das die LMBV einen gewichtigen Anteil an der Knappensee- Misere hat ist offenbar, die Verant- wortung der sächsischen Regierung, des Oberbergamtes, der Planer und Sachverständigen ebenso. Von all denen wird nun eine zügige Beseitigung des "Loches" erwartet. Erfahrungen haben die beteiligten Sanierer dazu in den vergangenen Jahrzehnten an anderen Standorten genug gesammelt. Notwendige Technik ist am See vor Ort. Um so schlimmer ist, das 1 Jahr vergehen soll, bis erst mal ein Plan dafür fertig ist. Das schreibt uns das Oberbergamt am 19.03.2021 ! Mit gleicher Untätigkeit wurden schon die Fertigstellungstermine 2019 gekündigt. Der See ist weder groß noch tief. Zum Verfüllendes des Loches liegen auch genügend Massen am und im See herum. Alle anderen Ufer sind angeblich "gesichert" ! Das Vorschieben des fehlenden Planes als Hinderungsgrund für die Seefreigabe 2022 ist das Letzte für die Glaubhaftigkeit der Behörde. Noch ist ein Jahr Zeit. Nach Seefreigabe 2022 können die "Sanierer", außerhalb der Saison, von uns aus bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag, mit partieller Baustellensicherung, am See-Krater herumwursteln.
REBELLEN _ Klartext 05 / 2021 : Vert  ra  ue n und tr  au  en  .  .. Das Böschungsversagen am 11.3.2021: Falls die Sanierer, nun nicht gerade die Männ er auf den Baggern und Rüttlern sind gemeint, ihrer eigenen Arbeit v ertr auen ,werd en sie schn ell eine Lösung für den bestehenden Krater haben . Dann werden di e Verursacher d es Dilemmas sich trauen, d iese Lösung schn ell umzusetzen. Können wir dem v ertrauen? Vertrauen hatten und haben wir immer in unsere Altvorderen vom See , in den Knap- pensee an sich und in seine Böschungen, für d en Rest nicht. Di e Ära der Rutschungen von 2001 bis 2014 : La usitzer Revie r 42 mal, u.a. Senften- berger See , Nachterstedt 2009 und 2016 . Da hat die Gruppe der Veran twortlichen ein erheblich Maß Vertrauen verloren. Trotzd em haben dies e Leute sich getrau t mit steigen- dem Grundwasser begründet, 30.000 ha Lausitz für d ie "Sanierung " zu sperren. Der Knappensee ist dazu seit 2014 dich t. Unser Vertrauen in die geplant e Bauzeit von 3 , 5 und dann 8 Jahren hat gel itt en. Nun haben sich die Vertrauten der sächsischen Regierung getraut zusagen, das man fü r ein Konzept zur Verfüllung des Kraters 1 Jahr Zeit benöt igen würde. So geht das Vertrauen in unsere Koryphäen der Geotechnik völlig verlor en. Nicht meh r und nicht wenige r als die Öff nung des Knappensee 2022 steh t auf dem Spiel. Das über den Dingen stehende sächsische Oberbergamt hat als Au ftraggeber je ne Tech- nologie beauftragt, bei der es fast zwangsläufig zum Böschungsve rsagen ka m und die für den Knappensee de nkbar ungeeignet i st. Nun wäre Vertrauen in die Beteiligten mit Konzen tration auf d as Gesamtproblem und das Find en von Lösungen wieder herzustellen . Wir t rau en uns ,V ernunft stat t Panik einzufor- dern und eine Reg elung für die schnelle Seeöffnung im Interesse der Nutzer zu ermög- l ichen. Aber, zu oft wurde unser Vertr auen schon e nttäuscht. Der Gefahrbereich des Loch es am Ostuf er ist mit Tonnen und Bojen zu sichern, da diese Technik schon am Senftenberger See im Einsatz ist, vertrauen wir ihr. Die nutzbaren Uferbereiche des Südufers sind umgehend fert igzustellen und freizugeben. Nach kn app 8 Jahren Ba uzei t ist noch ke in, noch so kl einer, Abschnitt des Ufer s fertig für die Ö ffnung ! Niemand traut sich offenbar, diesen katastroph alen Zustand am Knappensee den Sanierern angesichts des Kraters klarzuma chen und schnelle, effektive Maßnahmen einzuleiten. Für diese Situation muss auf so einer Baustelle ein No tfallplan aktiviert werden der, sofern einer vorliegt, wieder Vertrau en in die Akteure herst el lt. Ei n bischen fliegen und filmen, loten und Sandsäcke stapeln, so nötig d iese Arbeiten auch sind, reichen nicht. Vertr auen wird a uch durch tr auen gewonnen.
M ai 2021
13.08.2022 Knappenseetag - Info des Vereines : 11.00 Uhr, Sunshine-Park 01.04.2022 Saisonbeginn Campingplatz Koblenz
REBELLEN _ Klartext 06 / 2021 : Fiktiver Brief des Sächsischen Oberbe rgamtes
Brief (*) de s Säc hsischen Ob erbe rgamtes „Liebe Knappense e - Fans, für die Aus wirkungen der „Sanierung“ auf die Menschen, das Seeumf eld und di e schungen, bi tten wir hiermi t um Verzeihung. Wir müssen eing estehen, das ca. 10 Jahre nach Vorbereitung und Ausführung der Bauarb eiten der Se e in verglei chbarem Zustand wie 1945 ist und wir i hn dahin gebrach t haben. Wir denken jet zt darüber nach, wie wir die Betroffenen für den Ver zug bei den Arbeit en entsch ädigen . Darüber hin aus zu einigen Themen folgende Zusamme nf assun g : 1. Die Gefahrenl age am K nappensee 2. Niedergang des Tourismus, die Vertreibung der me isten Nutzer und Zumutung en für Anrainer 3. Die Entsc häd igung für Ent ei gnungen 4. Die Wirkung auf Tier- und Pflanzenwe lt und die Wasserqualität des Sees 5. Die la nge Bauzei t, die Tec hnik und Techno logi e 6. Fehler der „Sanierungsplanung“ , deren Folgen, neue Erkenn tnisse und „Pioni erarbe it“ 7. Biotopvern ichtung am Randschlauch zur B96 8. Geotechni sch e Ereign i sse von 1953 bis 2021 9. Die Verantworter : Land Sachsen, Kreis Baut zen, Geme inde Lohsa 10. Die Zustimmer : Naturschutz- Organisa ti on, Medien, Ger icht sbarke it 11. Die Macher : Sachverständig e, Gutach ter, Projektverantwortlich e, Exper ten 12. Meinungen d er Al tvorderen 13. Böschungsversagen am 11.3.2021 – Auswirkungen 1. Die Gefahre  nl  age am Knapp  ensee Vom Tagebau WERMINGHOFF I gibt es mehrere Restlöch er. Die bekanntest en sind der Graure i her- und der Knappensee. Jahrelang arbeite ten wir (Sächs. Oberbergamt und LMBV) auf Grundlage des Bergr echt es am östli chen Tei l, dem Graure ihersee und „sanierten“ dort unprobl ematisch e, flache, Böschungen. Der steil e Be reich z. B. an der Straße Koblenz -Knappenrod e, bli eb unberührt. Für die Sanierungska tastrophe am Knappensee missbrauchen wir die polizeir echt liche Gefahrenabweh r. Um an das Geld zu kommen, erfanden wir dazu den „Wiederanst ieg des Grundwassers“. Wider besseren Wissens, denn im von der LMBV veröffen t- li chten „Bergrechtl ichen Betriebsplan aus 20 02 – Folg en des Grundwasserwiederanstieg es - Tagebau I Werminghoff (Knap-penrode)“ wird die Sanierungsbegründung widerl egt, auf deren Basis das Geld für di e je tzigen Arbei t en von der Bundesregi erung und dem Freistaa t Sac hsen bewi ll ig t wurden. Die Gefahr am Knappensee wurde von uns nach Beginn der „Sanierungsarbeit en“ permanen t erhöht. Mit dem Abspülen und dem Profil ieren der Stei lküste des O stufers in den Jahren 1985/86, der anschl ießenden Aufforstung, dem erricht en eines FKK- Strandes,Volleyba llpla tzes und des Rundwe ges in dem Berei c h, wu rde der Knappensee als sicher erklärt. Und, Prof.W.Förster, als wissenschaf tli cher Beg leit er der Maßnahme stellt e 1996 fest , das es eine absolute Sicherheit nicht gibt und wenn Verhalt ensanforderungen erlassen und e ingehalt en und vor all em keine Initia le in die Kipp e einge tragen werden, ist die se jedoch gegeben. Abe r, 2008 konnt en wir dann endl ich di e Ber echnung für die durch Ru tschung gefährd eten Seeufer des Knappensee vorlegen. A lle Böschun-gen sind instabil, ergaben die Zahlen. Immer unt er der Voraussetzung, das die gekipp ten Böschungen bere its ein verflüssigtes Gemisch von Wasser und Sand sind. Das werde durch ein „Initia l“ unbekannter Art bewirkt. Mit der rechnerisch en Festig kei t von dieser Pampe konnten wir die Lebe nsge fährl ich ke it der Ufe rbösc hungen des Sees darstell en. So haben wir das gel tendes Re cht ausgehebe lt. Mit manipuli erter Finanzi erung und Be rechnungsgrundlage war dies mögli ch. Nach 70 Jahr en gefahrloser, touristischer Nutzung wurde der See durch unser e Al lgemeinverfügung von 2014 gesperrt und zerstört.
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REBELLEN _ Klartext 07 / 2021 : Darum Zaun weg, schnell..  . Die Kippen-Böschungen des Knappensee sind seit ihrem Bau 1946 - 1953 aus lo ckerem Sand. Deshalb neig en diese Böschungen zur Rutschung und müssen sanier t werd en, so die „Sanierer-Theorie“. Alle diese Böschungen en tsprechen, vor d er „S anierung“, den bergrecht lichen Sicherh eits-Vorgaben. Etwa 90% waren 2-3m hoch und hatten eine Nei- gung von 10%, auch unt er Wasser. Sie bildet en so die leg endär en Sandstrände der „Klei- nen Ostsee“. Einzig eine kleine Hochk ippe des Ostufers, 100m vom Ufer weg g eleg en, war die Ausnahme. Die war zu fest in Ihrer La gerung und fiel ni cht un ter das „S anie- rungsgebot“ für zu locker g elagerte Sand e. Auf e ine r Läng e von etw a 400m war der Ab- raum im Hin terland 15 m höher gekippt als sonst. Das ges amte Seeufer ist n ach Ansicht- der Sanie rer Anfang 2021 mit versteckten Rütteldämmen g esichert . Einzig der Hochkip- penb ereich war es nich t. Trotzdem wurden in die Kippe über Monate extreme dynamische Lasten durch Befahren d er Kipp e mit 30-t-LKW eingetragen. Ke in Wund er, das diese dann beim baggern am Böschungsfuß zusammenrutsch te - und so wieder stabil wurde . Damit ist das Ufer nun 100% sicher. Die Sperrung des Knappensee ist somit sofort auf- zuheben. Wie die „Sanierer“ Ih ren Baustellen-Flicken teppich si chern, is t n icht unser Pro- blem. Klammheimlich, mit der Erweiterung des Sperrbereiches rings um den Krater, ver- läng erte d as sächsische Oberb ergamt vorsorglich die Dauer der See-Kompl ettsperrung um 1 Jahr, b is 31.12.2022. Da d er See 100% „g esichert“ ist, is t die Verlängerung der Sperrung unbegründ et und rechtswidrig. LMBV-Sperrschilder sind langlebige Utensilien. Seit etwa 2000 werkelte die LMBV am Graureihersee, dem k leinen Nachbarn des Knappensee, he- rum. Sie arbeitete dabei bis um 2004 bergrechtliche Betriebspläne ab. Einfache Flachbö- schungen wurden b earb eitet. Trotzd em ist d er Uferbereich des Graureihersee heut e no ch mit Lebensgefahr-Schildern gesperr t. Ein ähnliches dah inwursteln darf es am Knappensee nich t g eben. Der Trick mit dem Grundwasser b escherte den "San ierern" 130 Mio € .Die Bauzeit wurde von 3 auf 8 Jahr e g edehnt. Man wusste n icht, die Sanierung zu bewerk- stelligen. Mit dem Geld brachen die Dämme. M anche ahnten schon immer, das der See gefährlich war, ander e schr ien nach Sicherhe it für d as Volk, ei nige hofften auf den Geld- segen dadurch, ein igen war es aus Altersgründen egal, was passiert. Die g roße Masse der Sachsen kennt den See wenig oder nich t. Die sachverständig en Planer rechnet en die Ufer- Böschungen mit d er Festigkeit eines flüssigten Sand-Wasser-Gemisches (deu tsch: Pampe) und wiesen so n ach, d as diese nicht hal ten. Obwohl die "locker g elag ert en" Sande über 70 Jahre stabil heru mlagen, betreten, bewachsen, befahren und bebadet wurden. Diese Seeu- fer waren komp lett b ebaut und wurden ,wie von uns Seenu tzern vorausgesagt, auf e iner Breite von 20 bis 200 m devastiert (zerstört). Wie man dies e Technologie absichtlich am Knappensee, mit dem Segen der sächsischen Regierung, einsetz en konnte, ist d as Ge- heimnis d er "Sanierer". Die Gefahrenabw ehr erlaubte dem Oberbergamt/LMBV den Knappensee auf das Niveau der 1950er Jahre zurückzuentwickeln.
S ep t 2021
Mit Saisonbeginn 2022 sollte die "Sanierung" der Seeufer abgeschlossen sein . Die Akteure haben sich dafür 10 Jahre Zeit genommen. Bei etwa 8 km Ufer ergibt das eine "Bau - Leistung" von 1000m/Jahr oder 20m/Woche. Der bis 80 Jahre alte Uferwald wurde dazu auf Breit e des Ufer streifens von 40m bi s ca. 200m abgeholzt und gerodet. Die "Sicherung" der bemerkensw ert 2-3 m hohen und flach geneigten Böschungen des Ufer s erfolgte mit Unterwasser-Dämmen von 40 m Breit e und bis 25m Tiefe im Seegrund. Für die Rüttler-Plattform brauchte man eine Wassertiefe am Ufer von 3m . Dazu war es nötig die Uferlinie abzubaggern und so das Ufer ca. 30m land einwärts zu verschi eben. Etwa 400.000 m³ Sand wurden d afür mit Schuten (Transportboote) quer über den See gefahren und mit LkW auf Land gelagert . Alle innerhalb des Ufer - Sperrbereiche s befindlich en touristischen Bauwerk e wurden abgerissen. Zusammen mit der Böschungshöh e ergab die Baggerei nun ein Steilufer mit 5- 6m Höhe. Dann konnt e die Plattform, mit dem Rüttler, beginnen . Der Sicherungsd amm wurde durch Rütteldruck - Verdichtung gebaut . Danach ist der Sand wieder vom Land auf gleicher Technik in den See gelangt. - Alles klar? Einzig das Stückchen Hochkippe am Ostufer besaß ein e Böschung shöhe von etwa 5-6 m. Desweg en rutschte die Kippe im Grundbruch zusammen als die Bagger fürwit zig die bekannten 3 Meter Wassertiefe zur Anfahrt der Plattform bauen wollten. Dies hätte ein Steilufer von über 8m Höhe ergeben. Und d as, n ach d em monatelang die Kippe mit 30-Tonner-LkW befahren wurde um deren Höhe um etw a 5m groß- flächig zu reduzier en. Das war der klassische Eintrag einer hohen dyn amisch en Belastung in das, durch die "Sanierer" selbst erzeugte, sensibelste Stück Steilufer am Knappensee. Der "Krater" war die Rettung. Niemand fragte mehr na ch Endterm in und Seeöffnung. Es war nun gan z "offensichtlich", wie gefährlich die Seeuferbö schungen noch sind. Der 70 Jahre voll genutzte See hat die Sanierung mit der vorsintflutlich anmutenden Rütteldruck-Verdichtung nicht ohn e Schad en üb erstanden. Natürlich ist diese technologisch e Sackgasse in der Böschungssi cherung und die problem atisch en Schritte bei der Bearb eitung der Mini-Hochkippe nicht allein, aber wesentlich,ausschlaggeb end für das Desaster. Wir werden, hoffentlich beizeiten, 2022, ein Gutachten über die Ursachen vorliegen haben . Verfasser werden die gleich en Leute sein, die die Techologie d er Sanierung des Knapp ense e bzw. seiner Uferböschungen erfunden haben. Es wird, ab dem Ereignis, über ein Jahr dau ern, bis auch nur die Idee zur weiteren Arbeit am See - Kr ater öffentlich gemacht wird - unglaublich. Zeit und Geld, di e hat man. Die Sperrung des ganzen Sees wurde wegen 300 m Uferabrutsch bis Ende 2022 verlängert. Mit klotzen zur Fertigstellung der Restarbeiten , so bi s April 2022 , halt en sich di e "Sanierer" vornehm zurück. Nun abwarten, was der Winter und Technik/Technologie zu bieten hab en. In einer A ntwort auf eine Abgeordneten-Anfrage der AfD vom 01.11.2021 verspricht die Regierung d er Gemeinde Lohsa Hilfe beim Bau des Rundweges und e iner Fußgäng erbrücke, bei d er Herrichtung der Infrastruktur und dem Bau von Bootsanlegern. Das unbebekannte Gemeindeprojekt "St randpromenade Groß Särchen" ist auf 2024 verschoben. Rutschenpark, Campingplatz Koblenz, Brücke im seen ahen Bereich über d en Koblenzer Grab en und Masterplan, Seeöffnung 2023 , alles ungelegt e Eier ? Für uns ist es selbstver stänliche Aufgabe der "Sanierer" Zerstörtes und in der Folge Verlottertes in jetziger Qualität, mit mindestens der glei chen Funktionalität, möglich st b esser, wieder herzust ellen. Dafür müssen keine Sonderprogramme aufgelegt werden. Das ist die einfache Pflicht von Regierung, Sächsischen Oberbergamt, LMBV und Co. Es braucht dazu auch nichts geschwindelt werden, wie vor Baubeginn, der Zustand des Knappensee im Jahre 2022 ist zum Gotterbarmen - und das i st schnell zu ändern . Für Neugierige : http://www.knappenseerebellen.de Deze mber 2021
REBELLEN _ Klartext 08 / 2021 : Endzeit ...?
REBELLEN _ Klartext 01/2022 : Zeit und Geld
Im Sommer 2014 sperrte das Sächsische Oberbergamt den Knappensee per Allgemeinverfügung für die durchzuführende "Sanierung". Der See wurde mit einem Bauzaun umgeben. Hinter diesem war und ist Sperrgebiet mit Betretungsverbot für Normalos. Alle Bauten im Sperrgebiet, Spielplätze, Ferienh äuser, Hot el, Gaststätten , Bung alowsiedlung en, Straßen,Wege, Sportplätze, Ver -und Entsorgungssyst eme, etw a 30 ha Uferwald und 6 Campingplätze wurden abgerissen und ca. 3000 Nut zer vom See vertrieben. Einzig ein kleiner Teil des Campingplatzes Koblenz blieb erhalten und in Nutzung. Alle Eigentümer der genannten Bauten werden vor Beginn der "Sanierung" für verlustige Vermögenswerte in Geld entschädigt. Di es gemäß Gesetzen der Gefahrenabwehr zum Zeitwert - so das Credo der sächsischen Regierung mit dem Oberbergamt als Auftraggeber und der LMBV als beauftragter Projektträger. Die ganze Abwicklung der Entschädigung sollte, wie gesagt, vor Beginn der Arbeiten abgeschlossen sein! Auf Grundlage uns vorliegender Informa tionen haben wir dazu beim Oberbergamt zum Stand nac hgefragt. D essen Antwort vom 17. 01.2022 laut et wie fol gt: " Mit Schreiben vom 12. Januar 2022 bitten Sie um Ausku nft zur Entschädigung von drei Bet roffene n . Aus Datenschutzgrü nden geben wir keine Aus künfte zu den Bet roffenen. Wir möchten an dieser Stelle jedoch darauf hinweisen, dass die LMBV als Projektt rägerin mi t Betroffenen in laufenden Verhandlungen bestrebt ist, eine g ütliche Eini gun g in For m einer Vereinbarung zu erlan gen. Sofern die LMBV mit den Betroffenen keine Einigung erzielt , wird über die Entschädigu ng nach §§ 41 ff Sächsisches Pol izeibeh ördengesetz durch das Sächsische Oberbergamt entschie den. Dazu können die Bet roffenen einen konkreten Ant rag zur ein gehenden Prüfun g etwaiger Entschädigungspositio nen beim Sächsischen Oberbergamt stellen. Basierend auf diesem Antrag besteht für d ie Betroffenen die Möglic hkeit, eine V ereinbarun g zur Entschädigung mit dem Sächsischen Oberbergamt abzuschließe n. Liegt dem Sächsischen Oberberga mt kein konkreter Ant rag der Bet roffenen vor oder kann auch durch das Sächsische Oberbergamt keine güt liche Einigung mit den Betroffenen erzielt werden, kann es d ie Entschädi gun g von Amts wegen auf Gru ndlage der vorliegende n Unterlagen gemäß §§ 41 ff. Sächsisches Polizeibeh ördengesetz festsetzen. Eine konkrete Antragstellung ist seit 1. Januar 2020 mit dem Inkr afttreten des Sächsischen Polizei behörden gesetzes n icht mehr zwin gend erforderlich, um die Entschädigung von Amtes wegen festzusetzen. Daher liegt der Zeitpunkt des Beginns des Festsetzungsverfahrens nunmehr im Ermessen der zuständi gen Behörde. " Für uns kling t der T ext etwas pflich tvergessen und zei tli ch auß er der Norm. Dazu ko mmt , das die Behörde sich per G esetz zum Termin 01.01. 2020 aus ihrer Verantwortung für Klärung der Ansprüche , die schon 2014 abgeschlossen sein sollten, gestohlen hat. Unglaublich ! Betroffenen ist zu rat en sofort zu handeln, sonst gibt es di e Entsch äd igung erst zu m Sankt - Ni mme rleins - Tag, was ander es erwarten wir von beiden Akteuren, aus der Erf ahrung, nicht. Januar 2022
REBELLEN _ Klartext 0 2/2022 :
Volle Kanne - Wiedera ufbau
Der Bergbausanierer LMBV verkündet 2010 die Zerstörung des allseits beliebten und bekannte- sten Gewässers Ostsachsens, des Knappensee. Der Ukas des Sächsischen Oberbergamtes sichert dies fü r 8 Jahre ab. Niemand war fü r den Platz des Sees auf der Objektliste der LMBV verantwortlich. Die 100 Mio. € Steuergeld beschaffte die Vereinigung von L andesregierun g, SOBA und LMBV mit einem Enkeltrick. Das gesamte, bebaute und bewaldete, Seeufer von 8km Länge wurde brutal geschliffen. So wie 2022 sah der See etwa nach 1946 a us. Nunmehr, nach 10 Jahren, geht es an den Wiederaufbau. Geplant war die Öffnun g des Sees 202 2. Angenommen wird, die LMBV, ihr Auftraggeber, vereint mit mehreren Bauleitun gen und Ingeni- eurbü ros haben das im Griff. W ir sind zwar gewarnt und gebrannt, aber das Desaster ist monströser. Die sächsische Regierung  schreibt am 01. November 2021 : "Das von der Gemeinde Lohsa geplante Projekt „S tr andpromenade“ kann nach Entscheidun g in der für § 4-Anträge zuständigen regionalen § 4-Arbe itsgruppe aufgrund der ausgeschöpften finanziellen Mittel des § 4 VA Braunkohlesanierung während der L aufzeit des VA VI Braunkohlesanierung nicht umgesetzt werden. Allerdings wird die Gemeinde Lohsa in de n Jahren 2021 bis 2024 bereits mit § 4-Mitteln in Höhe von ca . 2,3 Mio. EUR bei der Umsetzu ng der folgenden M aßnahmen unterstüt zt: Rund weg Knappensee; vollständige Asphaltierung Rad- und Gehweg inkl. Wurzelschut z
Er tüch tigun g Fußgä ngerbrücke (Bestandteil Run dweg)
Infrastrukturelle Erschließung des Vereinszentrums am Knappensee; medien- und
verkehrstechnische Erschließun g Infrastrukturelle Erschließung touristischer Anlagen; medien- und verkehrstechnische Erschließung
Errichtung von Schwimmsteganlagen / uferbegleiten der Bootsanleger mit Slipanlage."
Mit Vorbereitun g einer grandiosen W iedereröffnung des Knappesee hat dies wenig zu tun, obwohl die Lohsaer schon erfahren in der Bergbausanierung sind und redlich werken. Der See hat fast Totalschaden. Die Lobby fü r den See in Bautze n und Dresde n sind geschlosse n, Hoyerswerda hat nun den zeitweilig ausreichend gekalkten Scheibe-See und Wittichenau überhaupt kein I nteresee an Knappensee 2.0. Insgesamt nicht so rosige Aussicht auf schnellen Wieder aufbau. Der Beginn der Zerstörung erfolgte ab 2014 am Nordstr and des Sees , die Bungalowsiedlung Maukendorf wurde plattgem acht. Der Baustart am Nordstrand wäre für den Aufbau lange fällig. Lag doch die Sanierungsleistung von etwa 60.000m ² Fl äche bei c a. 24m² /Tag ! Das Baufeld ist vom Oberbergamt noch zur Sperrfläche erklärt. Und das bei komplett "sanierter" Fl äche. Fehler in der Technologie verursachten den Böschu ngsabbru ch am Ostufer. Erst wen n das Oberbergamt dessen "Reparatur " für beendet erklärt hat, darf neu gebaut werden. Dann ist auch die Gefahr für Lei b und Leben am See vorbei, die ohne "Sanierer" - Fehler nie existiert hat. Und das kan n noch Jahre dauern !
Februar 2022
REBELLEN _ Klartext 03/2022 :
Der geschundene See
Fazit nach   "Laus  itzer   Rundschau"   vom 26.0  2.22:  D as Sächs ische Oberbergamt mißtraut seiner Arbeit. Obwohl das Ostufer komplett "saniert" ist, sind weitere Rutschungen nicht auszuschließen. Pfuscharbeit ! Deshalb kann der See nicht freigegeben werden. Nochmal, außer den 3 00m für die Rutschung sind die Ufer festgerüttelt. Im Kraterbereich ist, was ging, gerutscht. Das macht die Natur, wenn man mit ihr Unfug treibt. Sie stellt Sicher heit gratis her. Daraus eine weitere komplette Seesperrung von bis zu 5 Jahren abzuleiten, ist schlichter Machtmiß brauch und in höchstem Maße unseriös von den Sa chverst ändigen. Die Böschungen vom Knappensee waren laut abgelesenem Nomogramm alle gefahr frei. Die Berech- nung der Sanierer jedoch setzt voraus, daß sich die Sande der Böschung schon im flüss igen Zustand befinden. Damit ließ sich eine Gefahr rel ativ leicht nachweisen. Pampe ist nu n mal nicht stab il. Man kann auf zahlreichen Bilddokumenten erkennen, das die Ost-Böschung bei e iner Wassertiefe von reichlich einem Meter "dahinglitt". Wenn es in der Praxis mal rutscht, dann so. Das ist bei Fachleuten bekan nt. Die Seeufer-Böschungen, flach geneigt wie Hühnerbrüste, wurden um "Sicherheit" zu produ zieren, bis 30m tief rütteldruckverdichtet und das unter Zugabe von gr obem K ies. Eine hier sündhaft teure, vollkommen u n s inn ige un d nich t beherrsch te Tech n ologie. Für diesen Mist wurde der gesamte Uferwald, die Bebauung un d die Infrastrutur am S ee dem Erdboden glei ch gema cht. Auf Grund von Un fähig- keit bei der Pl anung, dauert das Drama schon seit 2014 u nd die Regierung Sachsens schaut zu. D as Geld ist auch wieder mal knapp, d a der "zusätzliche" Aufw and für die Beseitigung des Kraters natürlich von uns Steuerzahlern aufzubringen s ind. Auch wenn je des Kind weiß, das man so mit Böschun gen n icht umgeht. Aber mit uns kann man das. Sage und schreibe 12 Jahre s ind seit der Heilsverkündigung für den See vergangen und nicht ein Teil ist bis heute fertig gestellt. Nicht mal der Rundweg an der B96 , dort haben sich die "Sanierer" an Bewuchs und Form des 1953er-Hochw asserdammes vergrif fen. Die Tiefenrüttelei hat auch dabei ver-und zerstörend gewirkt. Man hat Fauna und Flora des Sees belastet, das Ergebnis, einschließlich der Wasserqualität, ist noch offen. Etw a 1 Million m³ Sand hat das "Ereignis" von 20 21 in den See gespült. Der See ist so schon flach. Deshalb ist es bei Beseitigung der Sanierungs- Kalamität unbedingt nötig, diesen Sand wieder aus dem See zu entfernen. Die sicher illegal er folgten Verklappungen während der Bauzeit könne n dabei auch glei ch beseitigt werden. Wie will die Regierung Sachsens den Wiederaufbau am See forcieren? Mit der aberwitzigen Kon zentration auf die sogenannten "Erhöhu ng des Folgenutzens" - Leistunge n? Diese Mittel sind begrenzt un d heutzutage nicht mehr verfügbar. Die Eigent ümer-Gemeinden leiden jet zt schon am 10-Jahres-Einnahmeverlust, am Investitionsstau un d den Instandhaltungskosten. Es ist Zeit für einen "Marshall-Pl an" der Regierung Sachsens für den See, dessen Niedergang sie mit zu verantwortet hat. Von uns aus soll dies genauso betrügerisch finanziert werden, w ie die Zerstörung des Knappensee. Und da keine Macht so klein ist, als das man sie nicht mißbrauchen kann, wird auch das Plane n der Mängelbeseitigung noch Jahre dauern ! März / April 2022
KNAPPE NSEE_REBELLEN _ Klartext 04/2022 :
Der finale Stuß ?
Die Presse im Mai 2022 : Die Bauerei am See ist auf der Zielgeraden. Alle Arbeiten sollen im laufende n Jahr fertig und beendet werden. Außer der „Reparatur“ des Ostufer-Kraters. Uns gegenüber wurde 4 Wochen zuvor, dies nur für die "Initi aleintragenden" Leistun gen , also die Rütteldruckverdichtung verkündet. Offens ichtlich ist mal wieder Klotzen m it Unklarheit angesagt. Mal sehen , w a s rausko mmt. Während das Ende des Knappenseedramas, fast gefeiert wird, ist der See vom sächs. Oberbergamt per Allgemeinverfügung bis 31 .12.2022 gesperrt. Die 8 Jahre Bauzeitl imit sin d um. Der Krater hätte ein derartiges Gefahrenpotential, dass eine Öffnun g des Sees unmögl ich ist. Mit derartig platten Weisheiten wird die Seenutzung verhindert. Was wäre zu tun ? 1. Partielle Sicherung des verbliebenen K rater-B austellenbereiches. Die Hauptzuf ahrt ist problemlos über Land gegeben. Ein Saugbagger, z.B., gelänge auch so ins Wasse r. 2. Der Rutsch brachte etw a 1 Mill. m³ Abraum-Sand in den See. Etw a die gleiche Menge dürften die „Sanierer“ illegal im See verklappt haben. Der Sand mu ss wieder raus. Der See ist au ch ein Wasse rspeicherbecken. 3. Sofortige Beendigung der Komp lettsperrung des Knappensee. Öffnun g Badestrand Groß Särchen. 4. Regulatorischer Eingriff der sächs ischen Regierung bei der Organisation des Wiederaufbaus. Insbesondere organisatorische und finanzie lle Hindernisberäumung bei der sch nellen und umf assende n Wieder herstellung der Nutzun gsfähigkeit des Sees. 5. Im merhin hat die Regierun g Sachsens kreativ gearbeitet, um die illegale Finanzierung der Bauerei am Knappensee zu s ichern. Nun erwarten wir, das das Umfeld des Sees schöner als je zuvor und schnell wieder hergestellt wird. Bürokratische M onster wie §-4- Leistungen sin d nur im Notfall anzuwenden. Die betroffenen Kommunen Lohsa, Wittichenau und Hoyerswerda sin d für die vergan genen 10J ahre in dieser Form zu „entschädigen“, wie die verbliebenen Seenut zer. 6. Es scheint nötig, kurzfristig die Rechtss icherheit z.B. für Bade n,Wassersport und An geln herzustellen, da das Gewässer zum Reich der Landestalsperrenverwaltung (LTV) gehört. Nicht alles was daher kommt, findet unsere un geteilte Zustimmu ng. Es ist unser See! Vielleicht sind mit der Wiedergeburt des Knappensee auch be i dieser Behörde einige Rituale hinfäl lig. 7. Um das Landschaftsdesaster bis zur vollständigen Entlassung der „Sanierer“ vom Seeterritorium zu sichern, i st e ine Rekultivierung des gesamten devastierten Uferstreifens durchzuführen. Das ist dem Auftraggeber für die Buddelei , dem sächs. Oberbergamt, bewusst. Der Uferwald des Sees, gleich zeitig Windschutz und Befestigung im Wasser, muss spätestens jetzt gepflanzt werden, um sich entwickeln zu können. Allein uns fehlt der Glaube d aran. 8. Übrigens,wir halten den Kanalbau zum Graureihersee – Mortkaer-/Silbersee fü r indiskuta- bel. Auch war das Seeare al m al Landschaftss chutzgebiet. Ein Naturschutzgebiet zwischen der Straße Koblenz – Knappenrode und der B96 ist nach unserer Meinu ng nicht machbar. M ai 2022
Freitag, 01. Juli 2022 Knappensee-Sanierung dauert noch weitere Jahre
von Tageblatt-Redaktion
Foto: Gernot Menzel Knappensee. Nachdem am 11. März 2021 an der Ostböschung des Knappensees ein Rutschungskessel mit einer Breite von 300 Metern und 370 Metern Tiefe entstanden war, steht nun die Vorzugsvariante für die Sanierung dieses Kessels durch den Projektträger LMBV fest. Das teilt das Sächsische Oberbergamt mit. Die aufwendigen Sanierungsarbeiten werden voraussichtlich bis zum Ende des Jahrzehnts andauern, da ein besonders hohes Maß an Sicherheit gilt. Die Kosten sind seitens des O berbergamtes mit mindestens 30 Millionen Euro beziffert. Aufgrund der langen Sanierungszeit wird angestrebt, dass der See schon genutzt werden kann, sobald d as geotechnisch möglich ist. Voraussetzung dafür ist laut der o bersten Bergbehörde, dass ein stabilisierender Damm vor dem Kessel aufgeschüttet und verdichtet wird, um ein weiteres Ausfließen von Er dmassen zu verhindern. (red)